Die Wasserrettung Vorarlberg bildet in mehrmonatigen Theorie- und Praxiskursen aktive Mitglieder zu Schwimmlehrer:innen aus, um den Nichtschwimmer-Trend zu stoppen. 

IMG_2229.JPGRolanda Gasser (LR), Christina Amann, Dusanka Feuerstein, Vannesa Blum, Robert De Meyer, Wolfgang Schönberger (LR), Simon Amann, Dominic Dapré, Raphaela Muster, Vanessa Laterner (v.l.n.r.)

Acht Anwärter:innen aus fünf Abteilungen haben jetzt ihren Abschluss geschafft und dürfen sich offiziell „Schwimmlehrer:in“ nennen. „Wir haben spannende Einblicke in Spezialgebiete wie Erste Hilfe bei Kindern, Rhetorik oder Didaktik bekommen – die bestmögliche Grundlage für die künftige Arbeit mit unseren kleinen Schützlingen“, sagt Christina Amann von der ÖWR-Abteilung Bludenz. Robert De Meyer, frischgebackener Schwimmlehrer der ÖWR-Abteilung Dornbirn, ergänzt: „Mir gefällt besonders die vielfältige Arbeit mit den Kindern. Von der Wassergewöhnung bis zur Wasserbewältigung, vom Baby- bis zum Eltern-Kind-Schwimmen bietet der Abschluss als Schwimmlehrer die unterschiedlichsten Möglichkeiten.“

Rolanda Gasser und Wolfgang Schönberger, die Landesreferenten der Wasserrettung Vorarlberg für Schwimmen und Rettungsschwimmen, sind stolz auf ihre acht Absolvent:innen und betonen die Wichtigkeit vom richtigen Umgang mit Wasser: „Wir freuen uns alle riesig auf die Sommersaison, aber jedes zweite Kind kann laut KFV-Studien nicht schwimmen. Das wollen wir ändern, und unsere acht neuen Schwimmlehrer:innen sind bestens dafür ausgebildet.“ Kinderschwimmkurse finden laufend statt, der erste landesweite Rettungsschwimmkurs startet am 27. Juni und dauert bis zum 7. Juli (nähere Auskünfte auf wasserrettung-vorarlberg.at).

Die insgesamt 146 Schwimmlehrer:innen der Wasserrettung Vorarlberg sind offiziell berechtigt, die Österreichischen Schwimm-Abzeichen (ÖSA) zu verleihen. Von der niedrigsten Stufe, dem Frühschwimmer, der ohne Altersbegrenzung erlangt werden kann, über den Fahrtenschwimmer, den sogar Polizist:innen für die Grundausbildung benötigen, bis zum Allroundschwimmer, wo bereits 200 Meter in 2:30 Minuten geschwommen werden müssen, sorgen sie für eine vergleichbare Ausbildungsgrundlage junger Schwimmer:innen. Sie sind die künftigen Rettungsschwimmer:innen und damit Einsatzkräfte der Wasserrettung Vorarlberg.

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