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Fortbildung: Einsatzkräfte trainieren am See und im Gelände

Rund 30 Einsatzkräfte der Wasserrettung Vorarlberg trainierten in Bregenz und im Bregenzerwald für den Ernstfall. Moderne Technik, neue Einsatzmittel und intensive Praxisübungen standen dabei im Mittelpunkt.

Am Sonntag, den 27. April 2026, wurde Bregenz zum Treffpunkt für rund 30 Einsatzkräfte der Wasserrettung aus ganz Vorarlberg. Ziel des gemeinsamen Fortbildungstages: bestehendes Wissen vertiefen, neue Techniken kennenlernen – und vor allem für den Ernstfall bestens vorbereitet sein.

Nach einem gemeinsamen Start rund um die Hochwasserausrüstung ging es für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer direkt in die Praxis. Je nach Fachbereich wurde an unterschiedlichen Szenarien gearbeitet – am Bodensee, unter Wasser und sogar im Gelände des Bregenzerwaldes.

Moderne Technik am Rettungsboot

Am See drehte sich im Bereich Nautik alles um das große Rettungsboot V9. Hier wurde unter anderem geübt, wie vermisste Gegenstände mithilfe moderner Sonartechnik aufgespürt werden können. Auch der Kran am Heck des Bootes kam zum Einsatz – ein wichtiges Hilfsmittel, um schwere Lasten oder Fundstücke sicher aus dem Wasser zu bergen. Dass die Taucher zeitgleich ein Übungsziel benötigten, passte perfekt zusammen: Was unter Wasser gesucht wurde, konnte von der Bootsbesatzung rasch geortet werden.

Taucheinsatz mit neuen Hebemitteln

Die Taucher selbst widmeten sich neuen Hebemitteln, die künftig bei Einsätzen unterstützen sollen. Nach einem spontanen Ortswechsel – ein Schwan zeigte sich wenig begeistert von der Übung – konnten die neuen Geräte unter realistischen Bedingungen getestet werden. Dabei ging es vor allem um sichere Handgriffe und das Zusammenspiel im Team.

Seiltechnik im Gelände trainiert

Währenddessen zog es den Fachbereich Wildwasser in den Bregenzerwald. Dort stand die Seiltechnik im Fokus – ein zentraler Bestandteil, wenn Menschen in unwegsamem Gelände oder in fließenden Gewässern gerettet werden müssen. Ob Einsteiger oder erfahrene Spezialisten: Für jedes Niveau gab es passende Trainingsinhalte. Solche Fortbildungen sind ein wichtiger Baustein für die Sicherheit im Land. Denn im Einsatz zählt jede Bewegung – und die muss sitzen.

Ein besonderer Dank gilt den Landesreferenten Martin Markstaler (Nautik), Daniel Haspel (Tauchen) und Elias Jochum (Wildwasser) für die Organisation und Durchführung der Übungen. Ebenso bedanken wir uns bei Oswald Reif für die Verpflegung sowie bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern und helfenden Händen für ihren Einsatz und ihr Engagement.

Christian Rothmund

Landesausbildungsleiter
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